HENRIKE SUPIRAN

Über die Autorin

1944 in Speyer geboren, erlebte Henrike Supiran in ihren ersten Lebensjahren die Nachkriegs-, Besatzungs- und Wiederaufbauzeit. Als Kind einer Arztfamilie hatte sie prägende Berührung mit dem kulturellen Angebot ihres Umfelds. Im Gymnasium entdeckte sie ihre Liebe zu den musischen und geisteswissenschaftlichen Fächern, vor allem zu Philosophie und Literatur. Sie schrieb Gedichte und Aphorismen.

Nach Abitur und Heirat begleitete sie ihren Mann auf dessen Berufsweg durch fast alle Bundesländer. Sie gebar zwei Kinder und zog sie groß. Voll gefordert von ihren Aufgaben als Ehefrau, Mutter und Managerin der Familie, verlor sie nie ihre musischen und literarischen Interessen. In diesen Wanderjahren mit all ihren Anregungen aus vielfältigen Erfahrungen mit neuen Orten und Menschen entstanden Entwürfe späterer Kurzgeschichten.

Ihre aktive literarische Tätigkeit begann Ende der achtziger Jahre, begünstigt durch den inzwischen festen Wohnsitz der Familie und die Begegnung mit der Schriftstellerin Monika Beckerle, die ihre Begabung erkannte und förderte. Die über viele Jahre angesammelten Gedanken und Notizen flossen jetzt in folgende Arbeiten und Veröffentlichungen ein.